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Artikel und Hintergründe zum Thema

Stäubli verfeinert MRK

Eigenentwicklungen schaffen Sicherheit

Auf der Motek stellt Stäubli (Halle 7, Stand 305) die Leistungsfähigkeit der neuen TX2-Baureihe in den Mittelpunkt.

Stäubli verfeinerte die Sicherheit bei der MRK mit eigenen Bauteilen. (Foto: Stäubli)

Die Sechsachser seien echte Universalgenies, beherrschten alle Stufen der Mensch-Roboter-Interaktion und setzten dabei Maßstäbe hinsichtlich Dynamik und Präzision, heißt es vom Aussteller.

Die neue Robotergeneration liefert eine Lösung für die immer zahlreicheren Aufgabenstellungen in der Produktion, die eine direkte Zusammenarbeit von Mensch und Roboter erfordern. Das Besondere dabei: Die TX2-Sechsachser beherrschen alle Stufen der Mensch-Roboter-Interaktion. Das heißt, sie können alle Aufgabenstellungen übernehmen, angefangen vom Einsatz ohne Schutzzaun bis hin zur höchsten Stufe der Mensch-Roboter-Kollaboration, bei der Roboter und Werker gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten.

Sicherheit für MRK-Einsätze garantiert

Um maximale Sicherheit bei der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter zu gewährleisten, vertraut Stäubli nicht auf Komponenten aus dem Zulieferregal, sondern favorisiert eigenentwickelte, Safetylösungen. So verfügen die Sechsachser der TX2-Baureihe über einen eigenen digitalen Sicherheitsencoder pro Achse und ein integriertes Safetyboard. Alle Sicherheitsfunktionen erfüllen die strengen Anforderungen der Sicherheitskategorie SIL3-/PLe. Für die höchste MRK-Stufe wird der komplette Roboter mit einer sensorischen Haut überzogen, die bei jedwedem Kontakt mit dem Menschen den sofortigen Stopp des Sechsachsers auslöst.

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Begriffe wie Safe Speed, Safe Stop, Safe Zone und Safe Tool weisen den Weg in ein neues Robotik-Zeitalter. Nähert sich ein Mensch dem Arbeitsbereich des Roboters, reduziert dieser seine Geschwindigkeit automatisch auf Safe Speed und arbeitet in diesem Modus weiter. Je näher der Bediener dem Roboter kommt, umso mehr verlangsamt dieser seine Geschwindigkeit bis hin zum Safe Stop. Dabei bleiben alle “Vitalfunktionen” des Roboters erhalten, so dass er seine Arbeit sofort fortsetzt, sobald der Bediener die Distanz wieder vergrößert.

Mit den Funktionen Safe Tool und Safe Zone hingegen lässt sich ein bestimmter Bereich um das End of arm-Werkzeug genau definieren und permanent überwachen. Wird innerhalb der festgelegten Sicherheitszone ein Hindernis erkannt, stoppt der Roboter vollautomatisch. Schäden an teuren Handhabungssystemen oder an der Prozessausrüstung lassen sich damit sicher vermeiden.

Die mechanische Seite

Die drei Modellreihen TX2-40, TX2-60 und TX2-90 warten mit einer Reihe von Weiterentwicklungen auf. Sie sind leichter, steifer und stärker motorisiert, damit dynamischer und durch eine Vielzahl von Maßnahmen energieeffizienter als ihre Vorgänger. Die Roboter decken den Traglastbereich von zwei bis 15 Kilogramm bei Reichweiten von 515 bis 1.450 Millimeter ab.

Dank ihrer patentierten Antriebstechnik mit Performance hinsichtlich Präzision, Verfügbarkeit und Geschwindigkeit sind sie für Aufgaben unter härtesten Taktzeitkriterien eine Wahl. Mit ihrer geschlossenen Struktur und wasserdichtem Handgelenk ist die TX2-Baureihe eignen sie sich für Einsätze unter Reinraumanforderungen sowie für Applikationen unter harten Umgebungsbedingungen. Alle Sechsachser verfügen optional über eine vertikale Kabeldurchführung am Roboterfuß und können an Boden-, Wand- oder Decke montiert werden. bw

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