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Artikel und Hintergründe zum Thema

Multi-Carrier-System

Hier kommt die Freiheit!

Multi-Carrier-System. Formatverstellung auf Knopfdruck im Transportsystem – dies wird möglich durch das Multi-Carrier-System von Festo. Es ist frei konfigurierbar und lässt sich exakt synchron zum Prozess in die vorhandene Intralogistik einbinden. 

Das Multi-Carrier-System von Festo und Siemens bietet Flexibilität auch hinsichtlich Carrier, Führungen sowie Einbaulagen. (Foto: Festo)

Die Bewegung der Transportwagen im flexiblen Transportsystem lässt sich leicht und schnell auf unterschiedliche Formate, Größen und Produktarten und sogar saisonale Anforderungen anpassen. Die Transportwagen werden frei ins Multi-Carrier-System ein- und ausgeschleust. Die Transportwagen können beschleunigt, verzögert und frei positioniert werden. Möglich ist auch der Mix unterschiedlicher Wagen- und Produktkonfigurationen auf einem System. Anwender können spezifische Halter oder Adapter für Produkte auf dem Wagen anbringen. Das Bewegungsprofil im Multi-Carrier-System ist für jeden Wagen frei einstellbar. Es verfährt mit drei Metern pro Sekunde und beschleunigt mit bis zu 40 Meter pro Quadratsekunde und lässt sich an beliebiger Position starten und stoppen.

Das Multi-Carrier-System trage jetzt schon Industrie-4.0-relevante Optionen in sich, informiert Festo. Dazu gehört beispielsweise der flexible elektromechanische Aufbau für die wirtschaftliche Fertigung bis hin zu Losgröße eins, aber auch die dezentrale Sensorik und Intelligenz der Werkstückträger und Antriebe. Auch der modulare Servoregler sowie die Motion-Control-Steuerung sind für Industrie 4.0 ausgelegt. Selbst die Simulation ist vollständig auf eine spätere Anordnung und Anlage zur Systemauslegung und -optimierung vorbereitet. Schon aus der Simulation lassen sich Programmdaten generieren. Mit der OPC-UA-Schnittstelle ist eine offene Integration in Industrie-4.0-Host-Umgebungen möglich.

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Das System ergänzt klassische Transportlösungen; die übrigen Transportstrecken bleiben unverändert oder können mit einem günstigen klassischen Fördersystem oder Förderband aufgebaut werden. Linearmotoren sorgen für die Bewegung und genaue Positionierung der Transportwagen. Die Steuerung von Siemens ermöglicht die vollständige Integration von Steuerungs- und Motion-Control-Aufgaben für das Gesamtsystem. Neben der Bewegungssteuerung des Transportsystems kann sie die Bewegungskoordination mit anderen servogetriebenen Maschinenmodulen wie etwa Füller oder Kartonierer übernehmen. Praktisch ist auch die Integration und übergabefreie Anbindung an die vorhandene Intralogistik zwischen zwangsgeführten Strecken des Multi-Carrier-Systems und frei beweglichen Strecken, die individuell kombinierbar sind. Das System ist jetzt auch als Ovalläufer erhältlich; der Hersteller Festo hat mittlerweile ein Baukastensystem entwickelt. pb

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