Arbeitsschutzkeidung

Körpernahe Sofortwirkung

In vielen Industrieberufen gehört eine persönliche Schutzausrüstung (PSA) zur Grundausstattung der Mitarbeiter. In besonders riskanten Arbeitsbereichen erfüllt sie geradezu die Funktion einer sofort und körpernah wirksamen Lebensversicherung. Zentraler Bestandteil der PSA ist stets eine auf die Tätigkeit und den Mitarbeiter abgestimmte Arbeitsschutzkleidung. Zu den führenden Anbietern in diesem Bereich zählt der Textil-Dienstleister Initial, der für nahezu alle Berufszweige die passende Schutzkleidung im Mietservice anbietet.

Sie verarbeiten jährlich rund 18 Millionen Tonnen Stahl. Sie fertigen Millionen Tonnen Bleche, Stangen und Rohre. Sie produzieren Maschinen, die für fast 150 Milliarden Euro ins Ausland exportiert werden. Doch ebenso hoch wie ihr Arbeitseinsatz in der Metall- und Maschinenbauindustrie sind auch ihre Risiken im Arbeitsalltag. Denn glaubt man der Statistik des Arbeitsunfallgeschehens der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) von 2012, sind jährlich über 90.000 Beschäftigte im Maschinenbau und in der Metallerzeugung und -verarbeitung von Arbeitsunfällen betroffen. Metallsplitter, Flammrückschlag, glühend heiße und schwere Werkstücke und Flüssigmetallspritzer sind nur einige der Gefahrenquellen, die zum Berufsalltag von Maschinenmechanikern und -schlossern gehören – eine der Berufsgruppen mit den höchsten Unfallzahlen! Gerade für die Menschen in diesen Arbeitsbereichen ist die persönliche Schutzausrüstung (kurz PSA) notwendig, um ihre Gesundheit und ihr Leben zu schützen.

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Aber die Liste riskanter Berufe ist lang – Straßenbauer, Schweißer, Raffineriearbeiter etc. – und in Deutschland gibt es zahllose Arbeitsbereiche, in denen es gesetzlich vorgeschrieben ist, PSA zu tragen. Denn wie schon der Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin über Arbeitsunfälle (BAuA) von 2001-2010 zeigte, kann die PSA im Arbeitseinsatz zur echten Lebensversicherung werden. Innerhalb von zehn Jahren starben mehr als 320 Menschen aus verschiedenen Handwerks- und Industriezweigen an den Folgen von Arbeitsunfällen, weil sie keine PSA trugen. Das Tragische dabei: 81 Unfallopfern wurde die gesetzlich vorgeschriebene Schutzkleidung erst gar nicht bereitgestellt; 188 Unfallopfer haben sie schlichtweg nicht benutzt. Dabei regeln gesetzliche Richtlinien klar, dass Arbeitgeber die Verantwortung dafür tragen, dass Beschäftigte die vorgeschriebene PSA nutzen. Insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe ist das allerdings eine komplexe Aufgabe, die Kapazitäten bindet und spezialisiertes Wissen erfordert. Zunächst gilt es, die richtige PSA zu bestimmen und anzuschaffen. Ebenso wichtig ist es in der Folge, die PSA sachgemäß zu pflegen, zu prüfen und instand zu halten. Denn auch für den einwandfreien Zustand der PSA haftet letztlich der Arbeitgeber. „Nur geschulte Augen können erkennen, ob nach der Wäsche Fasern geschädigt sind, entflammbare Rückstände auf der Kleidung verblieben sind oder das Kleidungsteil eingelaufen ist“, erklärt Benedikt Bones aus dem Segment Manager PSA beim Kölner Textil-Dienstleister Initial. „Schon kleine Mängel können ein hohes Risiko bedeuten. Nehmen wir ein Beispiel aus der Metallverarbeitung: Flüssiges Metall perlt von der intakten Schutzausrüstung ab. Wirft diese aber Falten, etwa weil die Kleidung eingelaufen ist, brennt sich ein Me

talltropfen von circa 1.500 Grad Celsius in wenigen Sekunden durch den Stoff. Hierbei entstehen lebensgefährliche Verletzungen“, erklärt Bones.

„GEWÄHRLEISTUNG FÜR DEN EINWANDFREIEN ZUSTAND...“

Initial ist seit über 90 Jahren auf die Bereitstellung und Wiederaufbereitung von Berufskleidung spezialisiert. Mit mehr als 40 Berufskleidungskollektionen bietet der Textil-Dienstleister jeder Branche ein Vollsortiment im kostengünstigen Mietservice an, darunter mehr als 20 PSA-Kollektionen. Zum aktuellen PSA-Sortiment des Unternehmens gehören auch die Delta-Kollektionen (siehe Bild). Dabei handelt es sich um eine neue Generation von High-Tech-Schutzkleidung für die Bereiche Hitze- und Flammschutz, Warnschutz und Multifunktionsschutz.

Das Leistungsspektrum von Initial schließt einen Rundum-Service ein. Dazu gehören die Anschaffung und Finanzierung der PSA, die Abholung verschmutzter und die Anlieferung wieder aufbereiteter Textilien sowie deren Pflege, Reparatur und Austausch. „Wir übernehmen mit unserem Mietmodell die Gewährleistung für den einwandfreien Zustand der PSA über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, erklärt Michael Stielow, Marketing Director von Initial, und ergänzt: „Mit diesem Service sind wir deutschlandweit vertreten und stellen eine steigende Nachfrage im

PSA-Segment mit einem Umsatzgewinn von zehn Prozent im letzten Jahr fest.“ ms

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