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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kongressmesse zur additiven Fertigung

Andreas Mühlbauer,

Rapid.Tech 3D 2021 ausschließlich digital

Der Rapid.Tech-3D-Fachkongress 2021 findet ausschließlich digital statt.

Seit 2004 ist Erfurt jährlich Gastgeber der Rapid.Tech 3D. Nach der pandemiebedingten Absage im Vorjahr wird die Kongressmesse in diesem Jahr am 22. und 23. Juni ausschließlich digital veranstaltet. © Christian Seeling/Messe Erfurt

Diese Entscheidung hat die Messe Erfurt in Abstimmung mit dem Fachbeirat getroffen. Bisher war ein hybrides Format für diese älteste deutsche Kongressmesse im Bereich Additive Manufacturing (AM) geplant. „Die Pandemie-Situation erlaubt nach wie vor keine gesicherte Vorbereitung und Durchführung einer Live-Veranstaltung in diesem Sommer. Deshalb geben wir den "AM-Zukunftsmachern" am 22. und 23. Juni eine digitale Bühne und führen Anwender und Anbieter virtuell zusammen.

Die Gäste des Online-Events können sich auf ein attraktives, anwenderbezogenes Fachprogramm freuen, das AM-Lösungen unter dem Leitgedanken Nachhaltigkeit in neun branchen- bzw. technologiespezifischen Foren präsentiert. Außerdem bieten wir eine virtuelle Expo und Networking Area an“, erläutern Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt, sowie die Fachbeiratsvorsitzenden Michael Eichmann von Stratasys und Prof. Dr. Gerd Witt von der Universität Duisburg-Essen.

Im Kongress-Livestream werden Anwender und Anbieter additiver Technologien best-practice-Beispiele sowie neueste Entwicklungen aus den Bereichen Automobil & Mobilität, Medizin- & Orthopädietechnik, Luftfahrt, Software / Prozesse / Konstruktion sowie Werkzeug-, Modell- & Formenbau vorstellen. Außerdem bietet das erstmals auf dem Programm stehende Forum „Neues aus AM“ einen Blick in die Zukunft der additiven Fertigung und präsentiert Verfahren sowie Werkstoffe, die über den Stand der aktuell genutzten Technik hinausreichen, aber bereits eine hohe Anwendungsreife besitzen.

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Parallel dazu gibt es ein „Rapid.Tech Spezial“: Im Mittelpunkt stehen Innovationen aus Forschung und Entwicklung, die in den Foren AM Wissenschaft, AM in Bauwesen & Architektur sowie Fraunhofer Kompetenzfeld Additive Fertigung thematisiert werden.

Traditionell eröffnet wird jeder Kongresstag mit einem Keynote-Vortrag. Neu ist darüber hinaus ein weiteres Schlüsselreferat zum Abschluss der Veranstaltung. Am 22. Juni informieren Ralf Anderhofstadt und Janis Kretz von Daimler Buses, wie die additive Fertigung bereits in die Bus-Produktion integriert ist. Weshalb der industrielle 3D-Druck für das klimaneutrale Flugzeug der Zukunft unabdingbar ist, erläutert Volker Thum, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. zu Beginn des zweiten Kongresstages. Eine spezielle Luftfahrtanwendung steht im Mittelpunkt des Abschlussvortrags am Nachmittag des 23. Juni. Alexander Altmann von Liebherr-Aerospace Lindenberg wird über die Integration der AM-Technologie in die Produktion des Flügelenden-Klappantriebssystems der Boing 777X anhand eines Hydraulikaktuators berichten.

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